+++  NEU:Text- und Theorieabend am Mittwoch, 28.8., 18:30 zum Thema literarische Charaktere
+++ literarische Aufstellung am Sa, 31.8., 10 Uhr
+++ der Schreibabend im August: 6.8. + 20.8. 10 Uhr, 8.8. + 22.8. 19 Uhr

Seminare

Zur Auffrischung und für neuen Input, zur Orientierung und Horizonterweiterung finden im Schriftsteller*haus regelmäßig Seminare statt.

Entwicklung des künstlerischen Ausdrucks und des Handwerks

Auch bei den Seminaren liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung des persönlichen künstlerischen Ausdrucks. Speziell dafür konzipierte Seminare dienen der Entdeckung des persönlichen Potenzials. Dessen Umsetzung in literarische Strukturen, ohne das Eigene zu verlieren, ist Thema der Seminare zum literarischen Handwerk.
Handwerk ist unverzichtbar für die Übertragung des künstlerischen Wollens und dient der Verfeinerung der Ausdrucksmöglichkeiten.

Trennung von Textproduktion und Textkritik

In allen Kursen und Seminaren wird die Textproduktion von der Textkritik strikt getrennt. Es sind zwei verschiedene Arbeitsgänge, die auch ganz verschiedene Seiten im Schreibenden wachrufen: Um sich dem Schreiben hinzugeben, müssen wir uns fallen lassen können; für den Blick auf das Geschriebene müssen wir unseren kritischen Geist einschalten – der bekanntlich bei der Textproduktion den Flow verhindert.

Preise

Der Preis für ein Tagesseminar beträgt je nach Selbsteinschätzung 50, 70 oder 90 Euro. Der mittlere Preis ist kostendeckend; diejenigen, die den höheren Preis bezahlen, handeln somit gemeinnützig zum Wohle derer, die weniger aufbringen können.

Die Preise für mehrtägige Seminare stehen direkt in der Beschreibung.

Teilnehmerzahl

Das offene Prinzip des Schriftsteller*hauses ermöglicht eine kurzfristige Planung. Ein Seminar findet ab 3 Teilnehmer*innen statt. Die Termine und aktuellen Themen der Seminare finden sich hier und oben im Ticker.

Anmeldung unter post@das-schriftstellerhaus.de

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Trennlinie.jpg

Die nächsten Termine

31.08.2019: literarische Aufstellung – Protagonist*innen live erleben

Die literarische Aufstellung ist ein mächtiges Instrument, um unsere Geschichten zu prüfen, weiterzubringen und sie nach ihrer eigenen inneren Logik zu gestalten. Wir können unsere Charaktere in Aktion erleben, unterschwellige Konflikte erkennen und bekommen neue Einblicke in unsere Figuren und in die Dynamik der Geschichte – und das alles in erstaunlich kurzer Zeit.

Wer seine Geschichte, einen Charakter oder eine andere Problemstellung in Zusammenhang mit dem Schreiben auf eine neue Art betrachten will, meldet sich als Aufstellende*r an.

Auch ohne eigenes Thema sind literarische Aufstellungen inspirierend für die eigene Arbeit. Stellvertreter*innen sind deshalb herzlich willkommen. Stellvertreter*innen repräsentieren eine Figur (und auch anderes) aus der Fragestellung des Aufstellenden. Sie bewegen sich mittendrin im Energiefeld und profitieren von den intuitiven Einblicken in einen fremden Charakter. Auch ist es eine gute Möglichkeit, die Methode erst einmal kennenzulernen.

Es werden an einem Termin bis zu 3 Aufstellungen durchgeführt.

Aufstellende: 50 / 70 / 90 Euro (Selbsteinschätzung)
Stellvertreter: 15 / 20 Euro

Samstag, 31.8.2019 von 10-17 Uhr

Anmeldung bis zum 28.08.2019.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Trennlinie.jpg

Vergangene Seminare
Die Sommernacht des Schreibens – von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang

Eine Nacht lang durchschreiben, um Neues zu entdecken, die Kürze und Helligkeit der Mittsommernacht schreibend erleben, den Sonnenuntergang auf sich wirken lassen, sich von der besonderen Atmosphäre dieser Nacht leiten und in die Tiefe hinab fallen lassen, in der Dämmerung wieder aufsteigen, den Sonnenaufgang betrachten und Ungewöhnliches gefunden haben: das bietet die Sommernacht des Schreibens wird im August stattfinden.

Um genügend Energie in der Gruppe zu haben, findet die Sommernacht ab 4 TN statt.

25./26.5.2019
Väter – ein Wochenendseminar

Väter: Wir alle haben einen, ob wir ihn kennen oder nicht, ob wir ihn mögen, gar verehren oder nicht; immer mehr Studien werden erstellt, zu ihrer Anwesenheit, ihrer Abwesenheit, zu ihrer Verantwortung, ihres Entziehens von Verantwortung …
Zwei Tage lang setzen wir uns literarisch mit diesem sehr persönlichen, aber auch gesellschaftlich relevanten Thema auseinander, mit Realitäten sowie Wunsch- und anderen Väterbildern.
Am Mittwoch, den 29.5.2019, können die Teilnehmer*innen kurze Auszüge aus den entstandenen Texten in einer Lesung vorstellen.

Samstag, 25.5. und Sonntag, 26.5.2019
10-16 Uhr Seminar in der Gruppe
16-22 Uhr die Möglichkeit, im Schreibraum weiterzuarbeiten

Lesung: Mittwoch 29.5., 19 Uhr – Vorbereitung nach Absprache

3-8 Teilnehmer*innen
Preis: 95 / 115 / 135 Euro nach Selbsteinschätzung
Anmeldung bis 20.5.2019 unter post@das-schriftstellerhaus.de.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Trennlinie.jpg
1.3.-3.3.2019:
Heldinnen – Protagonistinnen erschaffen, die etwas zu sagen haben

Der Internationale Frauentag wird 2019 in Berlin erstmals ein Feiertag sein. Ein schöner Anlass, sich mit Heldinnen – Protagonistinnen erschaffen, die etwas zu sagen haben auseinanderzusetzen.
Wir suchen in der Geschichte und in der Literatur nach Vor- und Wunschbildern und erschaffen Frauenfiguren, die die Welt beeinflussen, verändern und auf den Kopf stellen.
Drei Tage lang arbeiten wir erst intensiv gemeinsam in der Gruppe, danach könnt ihr im Schreibraum weiter an euren Geschichten feilen und in Einzelcoachings konkrete Fragestellungen erörtern.
Als Abschluss gestalten wir mit den entstandenen Texten eine Lesung am 8. März 2019. 

Seminarzeiten
Freitag, 1.3.19
15-19:30 Seminar in der Gruppe
20-22:00 die Möglichkeit, im Schreibraum weiterzuarbeiten
Samstag und Sonntag, 2.3. und 3.3.19
10-14:30 Seminar in der Gruppe
15-19:00 die Möglichkeit, im Schreibraum weiterzuarbeiten

Lesung: Freitag, 8.3., 19 Uhr – Vorbereitung nach Absprache

3-6 Teilnehmer*innen

Kosten: 130 / 160 / 190 Euro nach Selbsteinschätzung

Anmeldung bis 24.2.2019 unter post@das-schriftstellerhaus.de

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Trennlinie.jpg
6.2.-9.2.2019: Das Eigene im Schreiben

Die eigene Erzählstimme finden, die eigenen Themen und die eigene Form entdecken, das könnt ihr im Seminar Das Eigene im Schreiben.
Ob ihr am Anfang des Schreibens steht oder euch gerade in einer Krise befindet, eine Standortbestimmung braucht oder Ideen für neue Geschichten sucht: Das Seminar „Das Eigene im Schreiben“ ist fast schon ein Klassiker und hat manch Autor*innen aus der Krise geholfen und nicht nur Anfänger*innen zum Schreiben beflügelt.

Mittwoch, 6.2.2019 – Samstag, 9.2.2019
10-13:30 Seminar in der Gruppe
14-18:00 die Möglichkeit, im Schreibraum weiterzuarbeiten und am
Donnerstag, 7.2. um 19 Uhr am offenen Schreibabend teilzunehmen.
Teilnehmende: 3-7
Kosten: 130 / 160 / 190 Euro nach Selbsteinschätzung
Anmeldung bis 28.1.2019 unter post@das-schriftstellerhaus.de

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Trennlinie.jpg
26.1.2019: Literarische Aufstellung

Die literarische Aufstellung ermöglicht es, die eigenen Charaktere in Handlung zu sehen, Motivationen und Konflikte zu erkennen und neue Lösungswege für Probleme im Zusammenhang mit dem Schreiben zu finden. Damit bekommt ihr eine neue Sicht auf euer Werk sowie Klarheit und Inspiration für die weitere Arbeit.
Wer seine Geschichte, einen Charakter oder eine andere Problemstellung in Zusammenhang mit dem Schreiben auf eine neue Art betrachten will, meldet sich als Aufstellende*r an.
Möglich sind an diesem Tag bis zu 3 Aufstellungen.

Auch ohne eigenes Thema sind literarische Aufstellungen inspirierend für die eigene Arbeit. Stellvertreter*innen sind deshalb herzlich willkommen. Stellvertreter*innen repräsentieren eine Figur (und auch anderes) aus der Fragestellung des Aufstellenden. Sie bewegen sich mittendrin im Energiefeld und profitieren von den intuitiven Einblicken in einen fremden Charakter. Auch ist es eine gute Möglichkeit, die Methode erst einmal kennenzulernen.

Samstag, 26.1.2019, 10 – 17 Uhr
Teilnehmende: 3 Aufstellende, bis zu 7 Stellvertreter
Anmeldung bis 21.1.2019 unter post@das-schriftstellerhaus.de

Für mich war es überraschend, wie gut die Methode der systemischen Aufstellung auch mit literarischen Texten und Figuren funktioniert. Ich fand es faszinierend, selbst in diverse Stellvertreterrollen zu schlüpfen, ohne allzu viel über die Geschichte oder die Figuren zu wissen und zu erleben, wie meine Impulse, Gefühle und Körperwahrnehmung sich schlagartig verändern.
Die Aufstellung meiner Kurzgeschichte hat mir neue Aspekte in der Dynamik meiner Figuren gezeigt, die ihrer Interaktion eine größere emotionale Tiefe verleihen. Das hat mich bewogen, das Ende der Geschichte zu überdenken und zu verändern. (Gabriele Stehle)

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Trennlinie.jpg

21.12.2018: Winternacht des Schreibens – von 19 bis 2 Uhr

Nach der intensiven Sommernacht des Schreibens werden wir auch die längste Nacht des Jahres zum Anlass nehmen, neue Wege im eigenen Schreiben zu finden. Um die Intensität zu erhöhen, werden wir nicht nur schreiben, sondern auch schweigen. Nur das Vorlesen der entstandenen Texte unterbricht die gleichförmigen Geräusche kratzender Stifte und rauschender Heizungen. Der Abend ist klar strukturiert und die Dramaturgie der einzelnen Schreibsequenzen trägt zusätzlich dazu bei, dass ihr euch ganz ins Schreiben fallen lassen und „den Kopf ausschalten“ könnt  – und dass ganz besondere Texte entstehen, die ihr so sonst nicht schreiben würdet.

1.12.2018: Literarische Aufstellung

Im September haben wir sie ausprobiert und waren beeindruckt, in welche Tiefen diese Aufstellungen uns geführt haben; ein wirklich wirksames Instrument, um sich über Handlungsabläufe, Charaktere und deren Beziehungen, Konflikte und Antriebe klar zu werden.
Am 1.12. gibt es die nächste Gelegenheit, eure Geschichte, einen Charakter oder ein anderes Problem in Zusammenhang mit dem Schreiben auf eine neue Art zu betrachten und neue Wege zur Lösung zu finden.
Vorkenntnisse in der Strukturaufstellung sind nicht notwendig, Neugierde und Entdeckerfreude schon.
Damit wir für jedes Thema genügend Zeit haben, werden max. 3 Aufstellungen durchgeführt. Aber auch ohne eigenes Thema sind literarische Aufstellungen sehr inspirierend für die eigene Arbeit. Stellvertreter*innen sind deshalb herzlich willkommen. Als Stellvertreter*in seid ihr mittendrin im Energiefeld; auch könnt ihr so die Methode erst einmal kennenlernen.

Für mich war es überraschend, wie gut die Methode der systemischen Aufstellung auch mit literarischen Texten und Figuren funktioniert. Ich fand es faszinierend, selbst in diverse Stellvertreterrollen zu schlüpfen, ohne allzu viel über die Geschichte oder die Figuren zu wissen und zu erleben, wie meine Impulse, Gefühle und Körperwahrnehmung sich schlagartig verändern.

Die Aufstellung meiner Kurzgeschichte hat mir neue Aspekte in der Dynamik meiner Figuren gezeigt, die ihrer Interaktion eine größere emotionale Tiefe verleihen. Das hat mich bewogen, das Ende der Geschichte zu überdenken und zu verändern. (Gabriele Stehle)

17.11.2018: Schreib das Exposé
Wer sich bei einer Agentur, einem Verlag oder für ein Stipendium bewerben will, braucht es. Auch ist es hilfreich, um sich selber einen Überblick über seinen Roman zu machen.
Am 17.11. arbeiten wir ganz konkret an euren Exposés, feilen an Inhalt und Form und sind in ständigem Austausch. Voraussetzung ist, zumindest einen Erstentwurf für ein Exposé zu haben.

3.11.2018: Schreiben und schweigen – vom Abend in die Nacht hinein von 19 bis 2 Uhr
Allerheiligen, Allerseelen, das Gedenken an die Verstorbenen. Anfang November, die Zeit des Rückzugs. Wir tauchen ein in die Stille des Abends, inspiriert von Musik und kurzen literarischen Texten wachen wir schreibend und schweigend durch die Nacht. Nur das Vorlesen der entstandenen Texte unterbricht die gleichförmigen Geräusche kratzender Stifte und gurgelnder Heizungen.

27.10.2018: von oben oder von unten, von innen oder von außen – von der Vielfalt der Erzählperspektive von 10 bis 17 Uhr
Sie ist vielfältig, wegweisend und schafft gerne Verwirrung: die Erzählperspektive. An diesem Tag nehmen wir uns Zeit, die verschiedenen Möglichkeiten der Perspektivenwahl und deren Vor- und Nachteile kennenzulernen und sie in unseren Geschichten auszuprobieren.

3.10.2018: die Gesellschaft, die Literatur und das Leben von 10 bis 17 Uhr
Literatur verortet sich auch immer im Hier und Jetzt, ist ein Abbild ihrer Zeit, ob direkt oder indirekt. Oder wie es Rosa Luxemburg sagt: Unpolitisch sein heißt politisch sein, ohne es zu merken.
Wir nehmen den Tag der deutschen Einheit zum Anlass, zu untersuchen, welche Themen der Gegenwart uns unter den Nägeln brennen und wie wir diese in unseren Geschichten verarbeiten können.

1.9.2018: literarische Strukturaufstellung von 10 bis max. 17 Uhr
Die systemische Strukturaufstellung ist ein mächtiges Instrument, das auch literarischen Projekten neuen Schwung geben kann.
Wir probieren aus, wie die Methode uns Autor*innen helfen kann – sowohl für die Entwicklung der Geschichte und der Charaktere als auch bei Problemen in der schriftstellerischen Arbeit. Bringt eine Geschichte, einen Charakter, ein Problem mit, das ihr auf eine neue Art betrachten und neue Wege zur Lösung finden wollt. Vorkenntnisse in der Strukturaufstellung sind nicht notwendig, Neugierde und Entdeckerfreude schon.
Dieser Termin ist zum spielerischen Ausprobieren gedacht, deshalb wird nur ein Unkostenbeitrag von 20 Euro erhoben.
einen weiteren Termin gibt es am 22.09.2018

Die Sommernacht des Schreibens – von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang
Eine Nacht lang durchschreiben, um Neues zu entdecken, die Kürze und Helligkeit der Mittsommernacht schreibend erleben, den Sonnenuntergang auf sich wirken lassen, sich von der besonderen Atmosphäre dieser Nacht leiten und in die Tiefe hinab fallen lassen, in der Dämmerung wieder aufsteigen, den Sonnenaufgang betrachten und Ungewöhnliches gefunden haben: Die Sommernacht des Schreibens findet am 22./23.6.2018 von 21-7 Uhr statt.